UNSERE GESCHICHTE

​Seine Geschichte

Die Verlobung

Im Leben nimmt man viele Schritte, öfters kleine, manchmal grosse, mal wieder Rückschritte und hin und wieder gar grosse Sprünge. 2016 war das Jahr, in welchem mir das Bewusstsein reifte, dass ich mit Lizan einen grösseren Schritt wagen möchte: die Verlobung. Auf den Philippinen machte ich mich daran, einen geeigneten Ring zu finden. Bei meinen ausgiebigen Streifzügen durch Einkaufszentren kam ich zur Erkenntnis, dass entweder mein Geschmack oder mein Budget nicht mit dem vorhandenen Angebot übereinstimmen. Also machte ich mich ein paar Wochen später in der Schweiz auf die Suche, denn die Verlobung sollte in Bergen stattfinden. In der Schweiz angekommen, wenige Tage vor dem wichtigen Tag, machte ich mich weiter auf die Suche nach “dem Schatz”. Es dauerte nicht lange bis ich herausfand, dass Asiatinnen schmalere Finger haben als Europäerinnen - die kleinste europäische Grösse ist 50, Lizan hat Grösse 48... Der lange Rede kurzer Sinn: viele Schritte musste ich gehen und ein Stein fiel mir vom Herzen als ich endlich einen würdigen und passenden Ring gefunden hatte.

 

Der Antrag selbst war als Überraschung geplant: Lizan hatte eine Moderation im KKL Luzern. Nach Ihrem Auftritt “entführte” ich Sie direkt auf ein Schiff, wo wir uns am reservierten Tisch einen gemütlichen Apéro gönnten. Am Hafen wurden wir von der Gastgeberin abgeholt, die uns zu einem wunderschönen Anwesen oberhalb des Vierwaldstättersees führte. Unsere Suite mit atemberaubendem Ausblick, vielen Rosen und grossem Bade-Bottich konnten ich noch gar nicht geniessen, denn die grosse Frage stand im Raum. Ich bat Lizan auf den Balkon, nahm die Rosen, stammelte etwas romantisches und bat sie, meine Frau zu werden. Glücklicherweise antwortete sie mit “Ja (ich dachte Du fragst nie)” und wir schlossen uns fest in die Arme.

 

Später bereitete ich uns ein romantisches Bad mit unglaublicher Aussicht und einem guten Glas Champagner vor, während Lizan all ihren Freundinnen textete und die frohe Nachricht kund tat. Wir schliefen tief und fest in dieser Nacht, im Wissen, dass wir zwei für immer zusammen gehören.  

 

Ihre Geschichte

Das Kennenlernen

Am 23. Oktober 2012 in der Börse am NZZ Equity Cleantech Day traf ich den Mann, den ich bald heiraten werde. Matt konnte mich nicht verfehlen, denn es gab drei Frauen an diesem Kongress, zwei davon waren über 60 Jahre alt. Nach gefühlten 1.5 Sekunden bemerkte ich diesen gutaussehenden Mann in Anzug und wollte ihn unbedingt kennenlernen.

 

Bis zur Mittagspause hatte er mir einige verstohlene Blicke zugeworfen, ich war jedoch zu schüchtern (ich weiss, kaum zu glauben), um irgendetwas zu unternehmen. In der  Nachmittags-Vorlesung sass er einige Reihen hinter mir. Als sein Sitznachbar dem Vortragenden eine Frage stellte, nutzte ich die Chance, um mich umzudrehen.

 

Unsere Blicke trafen sich und ein Blitz schlug ein, um es ganz romantisch zu sagen: Amor hat getroffen und es war Liebe auf den ersten Blick. Eine solche Anziehungskraft hatte ich noch nie erlebt. Irgendwie musste ich diese drei Sitzreihen überwinden und zu ihm gelangen. Kurzerhand stand ich auf, verliess den Saal durch die eine Tür und kam bei der anderen wieder rein. Als ich ihn ansah, gab er mir unmissverständliche Zeichen, mich neben ihn zu setzen, was ich auch tat.

 

‚Hallo i bi d Lizan’ brach das Eis zwischen uns. Bei einem Kaffee in der Lobby fanden wir heraus, dass wir nur ungefähr 1000 Meter voneinander entfernt lebten. Bereits da zeigten sich unsere verschiedenen Charakterzüge. Der bedachte und geduldige Zwilling Matt schlug ein unverfängliches Nachbarschaftstreffen vor. Die feurige, ungeduldige und ziemlich direkte Schütze Lizan stellte klar, dass es sich dabei um ein Date handeln werde. Ich gab ihm meine Nummer und er hat mir 3 Stunden später geschrieben und wir trafen uns bereits am gleichen Abend zu einem ‚Nachbarschaftstreffen’. Nach diesem Abend haben wir uns, nach meinen Erinnerungen, jeden Tag getroffen. So vielversprechend war die erste Begegnung, so ernüchternd war die weitere Reise.

 

Das zweite Date war ein Desaster, das Dritte passabel. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass ich mit 26 bereits den ‚Richtigen’ kennengelernt hatte und geriet einige Male in Panik. Matt hat mich immer wieder beruhigt und gesagt, dass wir uns doch einfach weiter treffen sollen und war weiterhin sehr aufmerksam.

 

Die Wendung brachte einer seiner Auslandsaufenthalte, wo er seinem Hobby, dem Gleitschirmfliegen, nachging. Als wir räumlich voneinander getrennt waren, merkte ich wie gerne ich mit ihm zusammen war. Irgendwann sagte ich mir, dass ich den Sprung ins Liebesleben doch einfach wagen solle und ich nur gewinnen könnte.

 

Als er dann von seinen Reisen zurück kam und wir uns am 14. Januar 2013 trafen, fragte ich ihn, ob wir nun ein Paar sein könnten. Er antwortete, dass er es sich überlegen muss! Ich war total perplex, hatte er mir doch (aus meiner Sicht) so viele positive Signale gesendet! Ich stellte ihm ein Ultimatum und gab ihm 24 Stunden Zeit, um meine Frage zu beantworten. Es waren lange Stunden. Nun die Antwort kennt ihr ja bereits. Zum Glück sagte er ja, ja zu uns, zu mir und zu einem gemeinsamen Leben.

 

3 Monate später entschlossen wir uns zusammen zu ziehen, nach 5 Monaten hatten wir die gemeinsame Klingel. 1 Jahr später gingen wir das erste Mal auf die Philippinen. Wenig später wanderten wir aus. Mehrere Firmen wurden aufgebaut und viele Arbeitsplätze geschaffen. 3.5 Jahre später haben wir uns verlobt. Nach 4.5 Jahren zog es uns langsam wieder zurück in die Schweiz, mit Zwischenstopp in Genf und fast in Liechtenstein, sind wir nun zurück im schönen Zürich. Nach 5 Jahren wurde aus 2 Personen dann 3 und aus einem Paar wurde eine Familie. Die Liebe wächst stetig weiter.

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